Local Heroes Konzert am 25.06.2010
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- Veröffentlicht am Freitag, 25. Juni 2010 17:25
Die Local Heroes: "Stephen's Green", "Baleadenn", "Baier Kontra Bass" sowie "Celtic Voyager" nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch Europa und verzaubern den Burghof von Haus Witten.
Mitglieder von Baleadenn sind Jens Barabasch, Thomas Schneider und Jonas Liesenfeld.
In dieser Besetzung spielen:
Jens Barabasch: Tin-, Low whistles und Blöckflöten, Pipes (u.a. die spanische Gaita), Concert Flute
Thomas Schneider: Gesang, Gitarre und Mandoline
Jonas Liesenfeld: Geige
Einflüsse: Baleadenn ist Bretonisch und bedeutet so viel wie die "Reise" und das ist auch Programm der Band. Die Musikalische Reise führt von Irland und Schottland über die Bretagne nach Spanien.
Allerdings nicht nur als schlichte Wiedergabe der traditionellen Melodien sondern mit eigenen Ideen dem Zuhörer dargeboten. Fiddle, Dudelsack, Flöte, Gitarre und Mandola bilden eine vielschichtige Klangmischung und gespielt werden Irische und Schottische Jigs und Reels, Galizische Munieras und selbst vor deutschen Volksliedern machen sie keinen Halt. Selbst geschriebene Tunes und Lieder, Bluegrass und Jazzeinflüsse bieten einen höchst unterhaltsamen Stilmix ... charakteristisch für Baleadenn.
Unbekümmerte Spielfreude. Intensive, zauberische Momente. Mal fast Stille, mal der ganz große Sound. Ungewöhnliche, spannende, eingängige Musik.
Gesang, der nicht aus der Akademie kommt. Texte, die poetisch und trotzdem aus echtem Leben sind. Dazu Gitarre, oder Ukulele, oder Harfe, oder Akkordeon, auch mal Bluesharp. Und ein Kontrabass, gezupft und gestrichen, von sanft bis aggressiv, mal einfach mal virtuos, von ultratief bis geigenhoch.
Frank Baier: Jg. 1943, Ruhrpott-Griot und fast schon „lebende Legende“, Ingenieur mit Krupp-Lehre, wohnt in der Rheinpreußen-Siedlung in Duisburg.
Kommt urspünglich vom Skiffle; war dann u.a. Mitglied von Kattong, Walter h.c. Meier Pumpe und BaierWestrupp, arbeitete solo, mit Rossy aus Madagaskar, mit den Rappern von Sons of Gastarbeita und mit den Grenzgängern, und war seit den 70ern oft bei Streiks und Demos zu hören.
Veröffentlichungen: „Auf der Schwarzen Liste“, „Arbeiterlieder aus dem Ruhrgebiet“ (Buch), „Lieder vor und hinter Gittern“ (Kattong) „Türkisch-deutsche Lieder“ (mit Mesut Çobancao?lu), „Rheinpreußen ruft Alarm“ (mitti Kolonie), „1920“ (mit Grenzgänger) u.v.a.
Franks Website: www.frank-baier.de
Arne Wagner: Jg. 1968, aufgewachsen in Ostfriesland, später u.a. in Italien, Dresden und Hamburg gelebt.
Hat klassisch vom Feinsten studiert (Ovidiu Badila), dabei ein paar Jahre professionelle Orchestererfahrung gesammelt und sich dann für die „andere“ Musik entschieden. Mags bunt: z.B. Rock, freie Improvisation, Theatermusik, elektronisches, alten Soul... Kam irgendwann auch zum Folk und war ein paar Jahre Bassist bei den Grenzgängern.
Veröffentlichungen: „Das Geisterschiff“ (Wolfgang Meyering), „1920“, „O bittre Zeit – Lieder aus dem KZ“ (Grenzgänger), „Schräg“ (Zaches & Zinnober)
Kennengelernt haben sich die beiden bei der Zusammenarbeit zur vielgelobten CD „1920“ (Arne war damals Bassist der Grenzgänger). Außerdem: irgendwann früher war Arne mal Stammpublikum der „Sesamstraße“, als Frank dort eigene Songs untergebracht hat – sowas verbindet ...
Stella Kühn: Lead Vocals
Detlev Förster: Guitars, Irish Bouzouki
Jürgen Prausse: Bass
Kathie Kennemann: Backing Vocals
Michael Maschek: Keys, Accordeon
Bernd Ostermann: Drums, Percussion, Backing Vocall
Celtic Voyager präsentiert, wie der Bandname schon andeutet, Musik aus dem Keltischen Kulturraum. Dabei haben die beliebten und populären Irischen Songs natürlich einen großen Anteil.
Celtic Voyager spielt einen Folk'n'Roll, bei dem ein großer Teil des Publikums bestimmt Songs wie "Spancil Hill", "Dirty Old Town", "Raglan Road", "All For One" und viele mehr, wiedererkennen wird. Die musikalische Reise von Celtic Voyager wird jeden Folkfan begeistern und viele neue Freunde durch die poppig/rockige Instrumentierung und Interpretation hinzugewinnen.
In der Schule lernten sich Bernd Kiefer und Thilo Hucklenbroich kenne. Während des Studiums der Sozialarbeit gründeten sie 1984 das Duo "Stephen's Green". Bernd Kiefer kommt aus der Beat und Rock'n'Roll Szene, Thilo Hucklenbroich ist eher der "Folkie". Beide spielen Gitarre, Bernd Mundharmonika, Thilo Flöte und Löffelpercussion. Besonders zu erwähnen ist der mehrstimmige Gesang. Das Repertoire reicht von Traditionellem wie Balladen, Sauf- und Raufliedern über aktuelle Folksongs bis hin zum Beat und Rock. Stücke von den Dubliners, Makem and Clancy oder der Fury Family findet man ebenso wie Songs von Emerson Lake and Palmer oder Rod Stewart. Erfahrungen sammelten die beiden in Irland durch viele Kontakte mit ansässigen Musikern. In den ersten Jahren tourte "Stephen's Green" mit Unterstützung einer irischen Brauerei durch Deutschland. Mittlerweile ist Bernd Heimleiter in Essen und Thilo Restaurantleiter in Witten. Durch die berufliche Einbindung sind die Auftritte natürlich seltener geworden. Eine CD von "Stephen's Green" gibt es nicht. Dazu Thilo: "Wir leben von Live Musik und brauchen den Kontakt zum Publikum. Ohne den "3. Mann" fehlt uns was."











